Heizungslabel

 

Ab dem 26.09.2015 müssen neu eingebaute Heizungen ein Energielabel, wie Sie Ihn schon von anderen Elektrogeräte kennen, besitzen.

Ab 2016 werden dann auch "alte" Heizungsanlagen auf freiwilliger Basis "gelabelt". Dieses Label dürfen Schornsteinfeger, Heizungsbauer und Gebäuderenergieberater anbringen.

Ab 2017 wird dann Ihr bev. Bezirksschornsteinfeger im Zuge der Feuerstättenschau dieses Energielabel an Ihrer Heizungsanlage anbringen.


Die acht wichtigsten Fragen und Anworten finden Sie hier:


CO2-Online

Flyer


EnEV 2014

 

Zum 01.05.2014 trat die neue Energieeinsparungsverordnung in Kraft.

Wie auch schon in der ENEV 2009 erwähnt, hat das Schornsteinfegerhandwerk Kontrollaufgaben im Zuge der hoheitlichen Tätigkeiten zu erfüllen.

Überprüfen von Nachrüstpflichten :

1. Eigentümer dürfen Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und nach dem 01.01.1985 eingebaut wurden, nach Ablauf von 30 Jahren nicht mehr betreiben.

Ausnahmen:

- selbstgenutztes Wohneigentum mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten, von dem der Eigentümer am 01.02.2002, eine Wohnung selbst genutzt hat.

- Brennwert- und Niedertemperaturkessel

2. Dämmung der Wärmeverteilung/Armaturen

Ausnahme:

- selbstgenutztes Wohneigentum mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten, von dem der Eigentümer am 01.02.2002, eine Wohnung selbst genutzt hat.

 

 Überprüfen von Einbauten bei einem Austausch oder Neuerrichtung einer Heizung

- Einbau geregelter Umwälzpumpen

- Einbau neuer Heizungsregelung mit Nachtabsenkung

- Dämmung der Wärmeverteilung/Armaturen  

 

Energieausweise

Für Wohngebäude sind Energieausweise vorzulegen, wenn Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses vermieten, verpachten oder verkaufen möchten. Bei Immobilienanzeigen müssen die Energiekennwerte des Hauses mit angegeben werden und der Energieausweis ist spätestens bei der Besichtigung vorzulegen.

Ausgenommen von dieser Vorschrift sind Baudenkmäler.

Es gibt grundsächlich zwei Berechnungsmöglichkeiten:

1. Energiebedarfsausweis

Beim bedarfsbasierten Energieausweis werden die energietechnischen Daten anhand eines ausführlichen Verfahrens auf Basis der Gebäudekennwerte (Qualität der Gebäudehülle und der Anlagentechnik) ermittelt. Dabei wird von normierten Nutzerverhalten und Witterungsbedingungen ausgegangen.

2. Energieverbrauchsausweis

Beim verbrauchsorientierten Energieausweis wird für die Erstellung der Energieverbrauch von mindestens drei aufeinander folgenden Abrechnungszeiträumen herangezogen. Eine Normierung erfolgt lediglich über eine Witterungsbereinigung. Liegen die Verbrauchsdaten nicht oder nicht vollständig vor, so kann nur ein Energiebedarfsausweis erstellt werden.

Welcher Energieausweis kann ausgestellt werden?

Der verbrauchsbasierte Energieausweis für Wohngebäude kann ausgestellt werden für:

  • Gebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten oder
  • Gebäude die den Bauantrag nach dem 31.10.1977 gestellt haben oder
  • Gebäude die beim Bau selbst oder durch spätere Modernisierung das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreichen.

Der bedarfsorientierte Energieausweis für Wohngebäude kann für jedes Haus ausgestellt werden und muss erstellt werden, wenn die oben genannten Bedingungen nicht erfüllt werden.

Bei gemischtbenutzten Gebäuden (gewerbliche Nutzung und Wohngebäude) müssen zwei Energieausweise ausgestellt werden.

Nach oben


Rauchwarnmelder

 

Häufig gestellte Fragen zur Rauchwarnmelderpflicht des Landesministeriums

Nach oben


Fachunternehmererklärung

In einer Fachunternehmererklärung bescheinigt der Errichter einer Feuerstätte, dessen ordnungsgemäßen Aufbau und Anschluss. Diese Bescheinigung müssen Sie, auf Verlangen der Bauaufsichtsbehörde, aber nicht dem Schornsteinfeger, vorlegen können.

Im Downloadbereich habe ich die Fachunternehmererklärung, gemäß der Energieeinsparverordnung und der Bauordnung NRW, für Sie bereit gestellt.

Nach oben


Information zur Feuerstättenschau, EnEV und der 1.BImSchV

Die Feuerstättenschau beinhaltet, die in Augenscheinnahme sämtlicher Schornsteine und Abgasleitungen in ganzer Länge, sowie Kontrolle aller Feuerstätten, Verbindungsstücke und die Verbrennungsluftversorgung.

Bitte gestatten Sie mir den Zugang zu den Räumen, in denen der Schornstein verläuft. Im Zuge dieser Feuerstättenschau wird Ihnen auch der Feuerstättenbescheid ausgestellt.

Gleichzeitig findet, eine Überprüfung, gemäß §26b Energieeinsparverordnung statt. Es wird festgestellt, ob eine Nachrüstverpflichtung, hinsichtlich der Ausserbetriebnahme von Heizungen und der Wärmedämmung von Verteilerrohre und/oder Armaturen besteht.

Bei Neuerrichteten Feuerstätten wird zusätzlich überprüft, ob eine witterungsgeführte Regelung, sowie eine leistungsgeregelte Pumpe (über 25KW Nennheizleistung ) eingebaut wurde.

Dieses entfällt bei Vorlage einer Fachbauleitererlärung Ihres Installateurs.

Gemäß 1.BISchV wird, bei jeder Feuerstättenschau

a. das Brennstofflager besichtigt

b. eine Feuchtigkeitsmessung des Holzes durchgeführt und

c. die Feuerstätte, auf den technischen einwandfreien Zustand hin, überprüft.

Weiter, findet bis zum 31.12.2014, ein Beratungsgespräch hinsichtlich den ordnungsgemäßen Umgang mit dem Brennstoff Holz, statt.

Wir hoffen, das wir Ihnen noch ein paar wertvolle Tipps, für eine effizientere Nutzung Ihrer Feuerstätte geben können.

Nach oben


Hinweise für Wohnungseigentümern und Verwaltungen

Der Feuerstättenbescheid wird jedem Eigentümer einer Feuerungsanlage zugestellt, d.h. für jede Feuerungsanlage, die sich im Sondereigentum befindet, wird jeweils ein Feuerstättenbescheid erstellt.

Einzige Ausnahme besteht, wenn die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, der Verwaltung, eine Bevollmächtigung erteilt, um auch das Sondereigentum, in dem speziellen Fall, zu verwalten und diese, dem Bezirksschornsteinfegermeister vorliegt.

In diesem Fall wird dann nur ein kostenpflichtiger Feuerstättenbescheid für die Verwaltung ausgestellt, die dann natürlich auch für die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten verantwortlich ist.

Nach oben


Schornsteinfegerhandwerksgesetz

 

 

Mit Wirkung vom 29.11.2008 wurde das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) in Kraft gesetzt.

Mit dieser Information setze ich Sie über die Änderungen in Kenntnis. Zunächst ändert sich für Sie, als Kunde, bis zum Ablauf der Übergangsfrist (31.12.2012) wenig. Die Zuständigkeit für Sie im Bereich der Kehr- und Überprüfungsordnung, sowie Messtätig­keiten liegt weiterhin bei mir. Wie bisher werden die Arbeiten in Ihrem Gebäude im Rahmen der Sicher­stellung der Betriebs- und Brandsicherheit an Abgasanlagen durch mich unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgegebenen Fristen durchgeführt.

Eine Ausnahme stellt der grenzüberschreitende Dienstleistungsverkehr dar. Hiernach dürfen Schornsteinfegerbetriebe aus Mitgliedsstaaten der EU oder eines Mitgliedstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz ab sofort Schornsteinfegerarbeiten durchführen.

Ab dem 01. Januar 2013 stehen dann auch Deutschlands Schornsteinfeger im freien Wettbewerb mit anderen Schornsteinfegerbetrieben. Wenn Sie sich für einen externen Schornsteinfegerbetrieb entscheiden, übernehmen Sie als Hausbesitzer die Verantwortung für die fristgerechte Ausführung der Arbeiten.

Es ist dann meine Aufgabe zu überprüfen, ob die vorgeschriebenen Kehr- und Überprüfungs- und Messarbeiten fristgerecht durchgeführt wurden.

Die Feuerstättenschau und die Abnahmen, nach Landesrecht, bleiben weiterhin hoheitliche Aufgaben und werden weiterhin von mir ausgeführt. Bei diesen Aufgaben besteht keine Wahlfreiheit.

Bereits mit dem Inkrafttre­ten des neuen Gesetzes bin ich verpflichtet, Ihnen nach der Feuerstättenschau einen gebührenpflichtigen Feuerstättenbescheid auszustellen, aus dem hervorgeht, welche Arbeiten (Kehrungen, Messungen, Überprüfungen) nach welchen Kriterien durchzuführen sind.

Nach oben


Änderung 1. BImSchV

 

Zum 22.03.2010 tritt die neue Bundesimmissionsschutzverordnung in Kraft. Die Novellierung sieht eine Verschärfung der Vorschriften der Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffen vor. Ziel ist es die Eindämmung des Feinstaubes dieser Feuerstätten. Der Bezirksschornsteinfegermeister wird im Zuge der Feuestättenschau, den Feuchtegehalt des Brennholzes überprüfen und ein Beratungsgespräch über den ordnungsgemäßen Betrieb der Feuerstätte führen. Letzter Satz gilt auch bei einer Neuerrrichtung und Betreiberwechsel. Bestehende Einzelraumfeuerstätten für feste BRennstoffen müssen bestimmte Emissionswerte einhalten. Dies kann durch Nachweis einer Prüfstandsmessung des Herstellers oder durch eine Messung durch den Schornsteinfeger festgestellt werden. Sollte dieses nicht bis zu 31.12.2013 geschehen, muss eine Filtereinrichtung eingebaut werden oder die Feuerstätte ist ausser Betrieb zu nehmen.

 

Folgender Zeitplan ist einzuhalten:

 

 

 

Ausgenommen von dieser Pflicht sind:

- privat genutzte Herde und Backöfen unter 15KW Nennwärmeleistung

- Badeöfen

- Grundöfen und eingemauerte Öfen

- Einzelraumöfen, als alleinge Feuerungsanlage zur Wärmerzeugung

- Kamine und Öfen, die vor 1950 errichtet worden sind.

 

Die Intervalle der wiederkehrenden Messungen ändern sich wie folgt:

 

1. Feuerstätten für feste Brennstoffe (außer Einzelöfen):

Alle Zentralfeuerstätten über 4 KW sind alle 2 Jahre, wiederkehrend messpflichtig.

 

2. Feuerstätten für flüssige und gasförmige Brennstoffe:

 

Heizwertfeuerstätten

jünger als 12 Jahre                          alle 3 Jahre

älter als 12 Jahre                             alle 2 Jahre

 

selbstkalibrierende Feuerstätten

                                                        alle 5 Jahre

 

Ölbrennwertfeuerstätten

jünger als 12 Jahre                          alle 3 Jahre

älter als 12 Jahre                             alle 2 Jahre

 

Ölkessel für ausschließliche Verbrennung von schwefelarmen Heizöl

jünger als 12 Jahre                          alle 3 Jahre

älter als 12 Jahre                             alle 2 Jahre

 

Die Messintervalle beziehen sich auf alle Zentralfeuerstätten über 4 KW, alle Einzelraumfeuerstätten über 11 KW und Brauchwasseranlagen über 28 KW. Gasbrennwertfeuerstätten sind, wie bisher, von dieser Verordnung ausgenommen.

 

Bitte beachten Sie, das die Überprüfungsintervalle nach der Bundeskehrordnung von dieser Verordnung abweichen kann. Leider wurde dieser Umstand von der Bundsregierung nicht berücksichtigt, sodaß es in verschiedenen Jahren, zu unterschiedlichen Überprüfungen, kommen wird. Eine genauere Planung, der unterschiedlichen Intervalle, kann zur Zeit nicht stattfinden. Ich werde Sie weiterhin auf meiner Homepage, zeitnah, informieren.

 

Angaben ohne Gewähr

Nach oben


Bundeskehrordnung

Neue Kehrordnung

 

Im Jahre 2004 trafen sich über 60 Verbände in Stuttgart zu einem Symposium, um über Fragen der Sicheheit von Feuerungsanlagen zu diskutieren. Herauskam eine bundeseinheitliche Kehrordnung, die zum 01.01.2010 in Kraft trat.

 

Die Kehrordnung beinhaltet einige grundlegende Änderungen.

Was ändert sich:

- Reinigen von Verbindungsstücken und Rauchfängen von Offenen Kaminen

- Reinigen von Verbindungsstücken, die nicht freiverlaufend und demontierbar sind                                                     (z.B. Rauchrohre von Kaminkassetten).

- Abgaswegeüberpüfungen von Ölheizungen

- Zusammenlegung von Überprüfungsarbeiten

- Reinigen von Räucherkammern

 

Die neue Kehrordnung habe ich Ihnen zum Download bereit gestellt.

 

Nach oben


Feuerstättenschau/Feuerstättenbescheid

 


Die Feuerstättenschau beinhaltet die in Augenscheinnahme sämtlicher Schornsteine und Abgasleitungen in ganzer Länge, sowie Kontrolle aller Feuerstätten, Verbindungsstücke und die Verbrennungsluftversorgung.

Bei Feuerstätten für feste Brennstoffe wird zusätzlich eine Holzfeuchtemessung durchgeführt. 


Bitte gestatten Sie den Zugang zu sämtlichen Räumen, in denen der Schornstein verläuft, auch wenn dort keine Feuerstätte angeschlossen ist.

Anhand die bei der Feuerstättenschau ermittelten Daten wird der Feuerstättenbescheid erstellt. In diesem Feuerstättenbescheid wird Ihnen, als Eigentümer einer Feuerungsanlage, mitgeteilt, wann und welche Arbeiten an Ihrer Feuerungsanlage zu verrichten sind.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte meinem Flyer.


Flyer

Flyer 2

 

 

Nach oben


Hausschau nach TRGI 2008

 

Ab der Hauptabsperreinrichtung Ihres Haus-Gasanschlusses liegt die Verantwortung für die Sicherheit der Gasanlage in den Händen des Eigentümers.

Mit Änderung der ?Technischen Regeln für Gasinstallationen? (TRGI) wurde diese Überprüfung für den Hausbesitzer zur jährlichen Verpflichtung erhoben. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht und des Gaslieferungsvertrages ist der Grundstückseigentümer zur regelmäßigen und sachkundigen Überprüfung seiner Gasleitung verpflichtet. Vermietern obliegen darüber hinaus Prüfungs- und Instandhaltungspflichten. Spätestens im Schadensfall muss nachgewiesen werden, dass sachgerechte und regelmäßige Überprüfungen der Hausgasleitungen stattgefunden haben.

 

Ich biete Ihnen daher an, diese Kontrolle für Sie durchzuführen. Es werden alle frei verlegten Erdgasleitungen auf Dichtheit und einwandfreien Zustand, Absperreinrichtungen am Hausanschluss und am Zähler auf freie Zugänglichkeit, Leitungsführungen auf vorschriftsmäßige Verwahrung und vorhandene Be- und Entlüftungsöffnungen von nachträglich angebrachten Verkleidungen an frei verlegten Innenleitungen kontrolliert.

 
Wir dokumentieren in einem Prüfprotokoll die komplett durchgeführte Hausschau, alle geprüften Leitungen, Geräte und Lüftungseinrichtungen ggf. mit Beschreibung von Mängeln und den Zeitpunkt der Prüfung. Da wir diese zusätzliche Prüfung durchführen können, wenn wir sowieso im Haus sind, kann ich Ihnen ein kostengünstiges Angebot machen. Bitte sprechen Sie uns an.

 

Nach oben